Gicht Fuß: Wenn die große Zehe Alarm schlägt

Gicht Fuß: Wenn die große Zehe Alarm schlägt

Am Gicht Fuß die Stoffwechselkrankheit erkennen

Das Grundgelenk Ihres großen Zehs schwillt über Nacht an. Es schmerzt so sehr, dass Sie nicht mehr auftreten können. Wenn Ihr Gicht Fuß Bewegung unmöglich macht, haben Sie wahrscheinlich bereits lange an Gicht gelitten. Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung mit langer Vorlaufzeit. Die ersten Gicht Symptome lassen sich nur mit einer Blutuntersuchung erkennen. Da die Stoffwechselkrankheit Gicht vererbbar ist, sollten sich Personen mit Gicht in der Familie regelmäßig untersuchen lassen.

Gicht bei Männern: Gene spielen eine große Rolle

Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der Nieren nicht genug Harnsäure ausscheiden. Wenn Gicht nicht frühzeitig erkannt wird, kristallisiert sich Harnsäure aus und lagert sich in Gelenken und anderen Geweben ab. Gicht betrifft Männer weit häufiger als Frauen. Auf sieben männliche Gichtkranke kommt eine Frau. Darüber hinaus bricht Gicht bei Männern früher aus als bei Frauen. In der Regel erleben Männer zwischen 30 und 50 Jahren den ersten Ausbruch der Krankheit. Amerikanische Rheumatologen haben in einer 2012 veröffentlichten Studie[1] festgestellt, dass insgesamt drei verschiedene Gene das Risiko für Gicht enorm erhöhen. Wenn alle drei Gene in einem Menschen festgestellt werden, haben die Nieren Probleme, Harnsäure auszuscheiden. Die Chance, an Gicht zu erkranken, vervielfältigt sich bis zum 40-fachen.

Gicht Fuß: Der erste große Anfall

Frauen erkranken meist nach den Wechseljahren an Gicht, wenn fehlendes Östrogen die Nierenfunktion beeinträchtigt. Früher war Gicht eine Krankheit, die mit Völlerei verbunden wurde. Heute weisen Mediziner darauf hin, dass genetische Veranlagung eine weit größere Rolle spielt als übermäßiger Alkoholgenuss und fettreiches Essen. Gicht ist eine Krankheit, die jahrelang unbemerkt verlaufen kann. Eine zuverlässige Frühdiagnose ist nur mit Hilfe eines Bluttests möglich, der Harnsäurewerte bestimmt. Häufig wird Gicht erst erkannt, wenn sie sich mit einem schmerzhaften Ausbruch bemerkbar macht. Typisch für den ersten Gichtanfall ist ein stark geschwollenes, rotes, druckempfindliches Großzehengrundgelenk. Der erste Anfall kann aber auch einen anderen Zeh, das Knie, die Schulter oder das Fingergelenk betreffen.

Gicht Symptome erkennen

Wichtig ist, die Gicht Symptome frühzeitig zu erkennen. Wer erblich vorbelastet ist, sollte regelmäßig die Harnsäurewerte im Blut untersuchen lassen. Erst wenn das Blut mit Harnsäure gesättigt ist, lagern sich Harnsäurekristalle in Gelenken ab. Mit der Zeit führt dies zu einem Anfall. Mediziner unterscheiden bei dem Krankheitsverlauf vier verschiedene Stadien:

  1. Hyperurikämie – erhöhter Harnsäurespiegel im Blut
  2. Akute Gicht – der erste Gichtanfall, der meist nachts auftritt
  3. Zeitraum zwischen Gichtanfällen – beschwerdefrei, aber Harnsäurespiegel im Blut sind erhöht
  4. Chronische Gicht

Patienten mit chronischer Gicht sind heute selten, da Gicht heute meist erkannt und behandelt wird. Sie leiden ständig an Schmerzen.

Drei verschiedene Unterformen von Gicht

Mediziner unterscheiden bei Gicht drei verschiedene Formen, je nachdem, wo sich die Harnsäurekristalle ablagern.

  •   Gelenk-Gicht: Hier verursachen die Kristalle sehr schmerzhafte Entzündungen in den Gelenken. Mit der Zeit schädigt das die Gelenke.
  •   Nieren-Gicht: Harnsäurekristalle lagern sich in den Nieren selbst ab und beeinträchtigen die Nierenfunktion.
  •   Weichteil-Gicht: Hier lagern sich die Kristalle in kleinen Knoten unter der Haut ab. Diese Knötchen treten vor allem an den Ohren sowie um Gelenke herum auf.

Mit richtiger Ernährung Anfälle verhindern

Wenn Gicht frühzeitig diagnostiziert wird, können dauerhafte Schäden meist vermieden werden. Die richtige Gicht Ernährung spielt eine wichtige Rolle, um Anfälle zu verhindern. Purine in der Nahrung führen zur Bildung von Harnsäure. Bei Purinen handelt es sich um Stoffe, die der Körper für die Bildung von Zellen und die Erhaltung des Erbguts braucht. Eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch und Fisch enthalten reichlich Purine, ebenso bestimmte Gemüsesorten, Hefe und Hülsenfrüchte. Milch dagegen ist als Drüsenprodukt frei von Purinen.

Schmerzen auf natürliche Weise behandeln

Wenn die Krankheit ausbricht, steht die Schmerzlinderung an erster Stelle bei der Therapie. Rheumagil lindert Gicht Beschwerden auf natürliche Weise ohne gefährliche Nebenwirkungen. Rheumagils einzigartiger Proagil100 Komplex kombiniert die Wirkstoffe von Rhododendron, Ledum, Ferrum Phosphoricum und Causticum. Im Jahr 2010 bestätigte eine Studie [2], dass Ledum, der gemeine Sumpfporst, Schmerzen zuverlässig stillt und gleichzeitig Entzündungen hemmt. Die weiteren Wirkstoffe von Rheumagil verstärken diesen Effekt. Da keine Wechsel- oder Nebenwirkungen bekannt sind, können Sie Rheumagil bedenkenlos einnehmen.

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Einzelnachweise

[1] Reginato, A. M., Mount, D. B., Yang, I., & Choi, H. K. (2012). The genetics of hyperuricaemia and gout. Nature Reviews. Rheumatology, 8(10), 610–621. http://doi.org/10.1038/nrrheum.2012.144

[2] Zhang M, Zhao JJ, Wu WB, Zhao Y, Zhu XL. Analgesic and anti-inflammatory activities of extracts from Ledum palustre L. in mice. Nat Prod Res Dev 2010; 22: 326-329.