Rheuma Symptome: Schwierige Diagnose

Rheuma Symptome: Schwierige Diagnose

Rheuma Symptome: Oft ist die Diagnose schwierig

Sie leiden immer wieder an starken Schmerzen, aber Ihr Arzt kann keine Ursache entdecken? Chronische Schmerzen zermürben. Rheuma Symptome weisen nicht immer eindeutig auf eine Krankheit hin. Fibromyalgie beispielsweise verursacht heftige Schmerzen, für die normale Untersuchungen keinen organischen Befund ergeben. Rheumatoide Arthritis und Arthrose der Gelenke werden ebenfalls häufig erst spät eindeutig erkannt. Erfahren Sie hier, warum die Diagnose so schwierig sein kann.

Jeder Mensch, und jede Krankheit, sind verschieden

Menschliche Körper ähneln sich, aber dennoch ist jeder Mensch verschieden. Das bedeutet auch: Jede Krankheit verläuft ein bisschen anders. Das erklärt, warum die eindeutige Diagnose einer Krankheit oft so kompliziert ist und so lange dauert. Ärzte sind auch nur Menschen, die sich irren können. Viele Rheuma Krankheiten liefern keine eindeutigen Symptome. Meist müssen Ärzte ein Puzzle aus verschiedenen Einzelinformationen zusammensetzen. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Gicht. Hier gibt ein Blutbild zweifelsfrei über die Harnsäurewerte im Blut Auskunft.

Der Rheumafaktor – irreführender Begriff

Der Begriff Rheumafaktor verführt Laien zu der Annahme, es handele sich um einen Blutwert, der eindeutig das Vorhandensein von Rheuma belegt. Leider entspricht dies nicht den Tatsachen. Bei dem sogenannten Rheumafaktor handelt es sich um eine Gruppe von Antikörpern, die 1940 entdeckt wurden. Diese Antikörper belegen lediglich, dass ein Mensch mit verschiedenen Stoffen in Berührung gekommen ist. 40 Prozent aller Menschen über 65 haben den Rheumafaktor im Blut – auch wenn sie gesund sind.

Rheumafaktor nur ein Baustein von vielen

Ein stark erhöhter Rheumafaktor kann das Vorhandensein verschiedener Krankheiten andeuten, unter anderem Tuberkulose, Leberzirrhose oder Syphilis. Das Fehlen des Rheumafaktors bedeutet nicht, dass der Patient nicht an Rheuma leidet. Bei Kindern mit rheumatoider Arthritis kann der Rheumafaktor nicht nachgewiesen werden. Dennoch ist der Rheumafaktor ein wichtiges Indiz, vor allem bei der Diagnose von rheumatoider Arthritis. Allerdings bleibt der Rheumafaktor immer ein Baustein, der mit anderen Puzzleteilen zu einem vollständigen Bild zusammengefügt werden muss.

Rheuma Symptome auswerten

Je eher Sie eine Rheuma Krankheit identifizieren, desto höher sind die Chancen der Behandlung. Bei folgenden Symptomen sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen:

  •    immer wiederkehrende Gelenk- und Muskelschmerzen
  •    Geschwollene, gerötete Gelenke, die sich heiß anfühlen
  •    Steife Gelenke in den Morgenstunden
  •    Kraftlose Hände, die nicht mehr richtig greifen können
  •    Häufiges Fieber, Schweißausbrüche und Erschöpfung
  •    Fehlender Appetit und Gewichtsverlust

Nach Schmerzursachen fahnden

Wenn Sie unter chronischen Schmerzen leiden, brauchen Sie Ausdauer. Ärzte erkennen Weichteilrheumatismus und andere Krankheiten des rheumatischen Formenkreises oft erst spät – wenn überhaupt. Falls Schmerzen Ihr Leben zermürben und Ihre Ärzte den Grund nicht finden können, sollten Sie sich selbst auf die Suche machen. Dokumentieren Sie Ihre Symptome über einen längeren Zeitraum hinweg schriftlich. In der Hektik des Alltags vergisst man oft Kleinigkeiten, die Hinweise liefern. Auf keinen Fall sollten Sie sich mit der Erklärung zufrieden geben, dass Schmerzen psychosomatisch bedingt sind. Das mag zwar der Fall sein. Chronische, starke Schmerzen haben aber meist eine physische Ursache. Das Schmerzgedächtnis lässt sich zwar nicht normalen Untersuchungen feststellen. Wissenschaftler an der Universität Heidelberg[1] haben jedoch herausgefunden, dass Veränderungen in der Struktur von Nervenzellen die Schmerzen auslösen.

Rheuma Krankheiten sind schwer wiegend

Rheuma Krankheiten sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn sie beeinflussen die Lebensqualität enorm. Bei vielen rheumatischen Erkrankungen gerät das Immunsystem ins Ungleichgewicht und greift den Körper an. Daraus resultierende Entzündungen in Gelenken und Organen können zu Folgeerkrankungen  führen. Rheumatoide Arthritis kann Schlaganfälle und Herzinfarkte begünstigen.

Schmerzen langfristig lindern

Schmerztherapie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung von Rheuma Kranken. Der einzigartige Proagil100 Komplex von Rheumagil verringert Schmerzen wirksam mit der Kraft der Natur und hemmt Entzündungen. Rheumagil vereint die wohltuende Wirkung von Rhododendron, Ledum, Ferrum Phosphoricum und Causticum, Extrakte von zwei Pflanzen und zwei Mineralstoffe. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die seit Jahrhunderten bewährten Heilpflanzen Rhododendron [2] und Ledum (Sumpfporst)[3] besonders gut die Beschwerden von Rheuma Krankheiten lindern. Causticum und Ferrum Phosphoricum verstärken diese Wirkung. Daher wird Rheumagil von Ärzten als natürliche Begleittherapie empfohlen.

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Einzelnachweise

[1] https://www.uni-heidelberg.de/presse/meldungen/2013/m20130405_schmerzgedaechtnis.html

[2] Nurgun Erdemoglu, Esra Küpeli Akkol, Department of Pharmacognosy, Faculty of Pharmacy, Gazi University, Etiler 06330, Ankara, Turkey, Erdem Yesilada, Department of Pharmacognosy, Faculty of Pharmacy, Yeditepe University, Kayışdağı 34755, Istanbul, Turkey, IhsanCalış, Department of Pharmacognosy, Faculty of Pharmacy, Hacettepe University, Sihhiye 06100, Ankara, Turkey; Bioassay-guided isolation of anti-inflammatory and antinociceptive principles from a folk remedy, Rhododendron ponticum L. leaves, Journal of Ethnopharmacology, Volume 119, Issue 1, 2 September 2008, Pages 172-178

[3] Zhang M, Zhao JJ, Wu WB, Zhao Y, Zhu XL. Analgesic and anti-inflammatory activities of extracts from Ledum palustre L. in mice. Nat Prod Res Dev 2010; 22: 326-329.