Rheumatische Arthritis: Symptome früh erkennen

Rheumatische Arthritis: Symptome früh erkennen

Rheumatische Arthritis: Schwierige Diagnose

Rheumatische Arthritis macht sich meist in geschwollenen Gelenken und Schmerzen bemerkbar. Doch auch trockene Schleimhäute im Mund oder entzündete Augen können Arthritis Symptome sein. Falls Ihnen Beschwerden über mehrere Wochen hinweg zu schaffen machen, sollten Sie den Dingen auf den Grund gehen. Je eher Sie rheumatoide Arthritis – so der Fachausdruck für dieses Krankheit – erkennen, desto besser können Sie dieser Krankheit gegensteuern.

Was ist rheumatische Arthritis genau?

Rheumatoide Arthritis gehört zu den zahlreichen Krankheitsbildern des rheumatischen Formenkreises und ist eine Autoimmunerkrankung. Was diese Krankheit auslöst, ist noch nicht geklärt. Experten vermuten, dass genetische Veranlagung, frühere Infektionskrankheiten oder Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Fest steht, dass das Immunsystem nicht mehr in der Lage ist, körpereigene von fremden Stoffen zu unterscheiden. Bei rheumatoider Arthritis greifen fehlgesteuerte Zellen des Immunsystems vor allem die Innenhaut der Gelenke an. Bei einer normalen Reaktion bekämpft das Immunsystem Krankheitserreger, bis sie vernichtet sind. Anschließend stellt das Immunsystem seine Aktivität ein. Die damit verbundene Entzündung heilt ab. Bei Autoimmunerkrankungen dagegen bekämpft das Immunsystem das Gewebe des Körpers, in diesem Fall die Gelenkinnenhaut. Statt nach getaner Arbeit zu ruhen, feuert das Immunsystem ständig weiter. Das führt zu chronischen Entzündungen in den Gelenken, die mit starken Schmerzen verbunden sind.

Rheumatische Arthritis frühzeitig erkennen

Wenn das Immunsystem die Innenhaut von Gelenken als Krankheitserreger identifiziert, ist Eile geboten. Je schneller Sie rheumatoide Arthritis erkennen, desto besser können Sie dieser Krankheit entgegenwirken und Ihre Gelenke schützen. Doch es ist nicht einfach, diese Autoimmunkrankheit im Anfangsstadium zu diagnostizieren, weil die Symptome vielfältig sind und oft zuerst außerhalb von Gelenken auftreten. Außerdem zeigt sich hier besonders, dass jeder Mensch verschieden ist. Der Krankheitsverlauf kann ganz unterschiedliche Formen annehmen – sich langsam anbahnen oder plötzlich auftreten.

Folgende Symptome machen Patienten im Anfangsstadium häufig zu schaffen:

  •      Erschöpfungszustände
  •      Gewichtsabnahme durch Appetitlosigkeit
  •      Leichtes Fieber bis zu 38 Grad Celsius
  •      Trockene Mundschleimhäute
  •      Entzündete Augen

Falls Sie unter diesen Beschwerden leiden, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen und dabei als mögliche Diagnose rheumatoide Arthritis ansprechen. Ihr Hausarzt kann Sie an einen Rheumatologen überweisen, der sich mit der frühzeitigen Erkennung dieser Krankheit genau auskennt.

Typische Arthritis Symptome

Manchmal macht sich diese Krankheit direkt mit Gelenkbeschwerden bemerkbar. Die sogenannte Morgensteifigkeit deutet stark auf Arthritis hin. Wenn Sie morgens unter steifen, schmerzenden Gelenken leiden, besonders in den Fingern, sollten Sie zum Arzt gehen. Meist greift rheumatoide Arthritis zuerst die Fingergelenke an. Nach mehreren Stunden lassen die Schmerzen nach und die Beweglichkeit verbessert sich. Geschwollene, gerötete Gelenke sind ein Hinweis darauf, dass die Krankheit akut ist. Rheumatoide Arthritis tritt in der Regel symmetrisch auf. Meist sind die gleichen Finger-, Hand- oder Zehengelenke auf beiden Körperseiten betroffen.

Rheumatoider Arthritis frühzeitig entgegenwirken

Sie können rheumatoider Arthritis ganzheitlich entgegenwirken. Neben entzündungshemmenden Medikamenten sind gesunde Ernährung, ausreichender Schlaf und sanfte Bewegung wichtige Faktoren, um chronische Entzündungen zu verringern und die Beweglichkeit von Gelenken zu erhalten. Schwimmen ist der ideale Sport für Menschen, die an dieser Krankheit leiden. Das Wasser entlastet die Gelenke, während die Schwimmbewegungen die Gelenkschmiere in den Gelenken mit Nährstoffen anreichern. Rauchen sollten Sie vermeiden, da es die Symptome verstärkt. Zucker fördert Entzündungen in den Gelenken ebenfalls.

Mit Omega-3-Fettsäuren Entzündungen bekämpfen

Omega-3-Fettsäuren dagegen wirken entzündungshemmend. Eine 2015 durchgeführte Studie [1] zeigte, dass regelmäßige Einnahme von Omega-3 Morgensteifigkeit verringert, Entzündungen lindert und dazu führt, dass rheumatoide Arthritis weniger Gelenke angreift. Sie finden diese Fettsäuren in Fisch und Meeresfrüchten. Leider kann der menschliche Körper pflanzliche Omega-3-Fettsäuren nur zu einem geringen Teil verwerten. Deshalb empfiehlt es sich für Vegetarier und Veganer, Omega-3-Präparate aus Algenöl einzunehmen.

Schmerzen ohne Nebenwirkungen lindern

Schmerzlinderung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie von rheumatoider Arthritis. Während chemische Schmerzmittel bedenkliche Nebenwirkungen aufweisen, lindert Rheumagil Schmerzen mit der Kraft der Natur. Der Proagil100 Komplex von Rheumagil kombiniert Rhododendron, Ledum, Causticum und Ferrum Phosphoricum. Eine internationale Studie [2] bestätigte im Jahr 2010, dass Ledum Entzündungen wirksam hemmt und gleichzeitig Schmerzen stillt. Die weiteren Wirkstoffe des Proagil100 Komplexes unterstützen den wohltuenden Effekt von Rheumagil. Dieses Medikament ist so gut verträglich, dass es bedenkenlos langfristig eingenommen werden kann.

Artikel teilen:

Einzelnachweise

[1] Rajaei, E., Mowla, K., Ghorbani, A., Bahadoram, S., Bahadoram, M., & Dargahi-Malamir, M. (2016). The Effect of Omega-3 Fatty Acids in Patients With Active Rheumatoid Arthritis Receiving DMARDs Therapy: Double-Blind Randomized Controlled Trial. Global Journal of Health Science, 2016;8(7), 18–25. http://doi.org/10.5539/gjhs.v8n7p18

[2] Zhang M, Zhao JJ, Wu WB, Zhao Y, Zhu XL. Analgesic and anti-inflammatory activities of extracts from Ledum palustre L. in mice. Nat Prod Res Dev 2010; 22: 326-329.